Über uns

TLF

 

Wichtige Daten zum Löschbezirk Landsweiler-Reden

Anzahl der Wehrmitgliedermann1

Jugendwehr: 21
Einsatzabteilung: 49
Alterswehr: 9
Gesamt: 79

Stand: Mai 2015

 

 

Führung im Löschbezirk Landsweiler-Reden

 

fuchsBürgermeister

Markus Fuchs

 

 

 

 

Wehrführermichael

Michael Sieslack
Buchenweg 17
66578 Schiffweiler
Telefon: 06821/69902

 

 

 

schbabbachstwf

Stv. Wehrführer

Stefan Schabbach
Kantstr. 11
66578 Schiffweiler
Telefon: 06821/4017776

 

 

 

frank Löschbezirksführer

Frank Petry
Itzenplitzstraße
66578 Schiffweiler
Telefon: 06821/691374

 

 

stv. Löschbezirksführer

Wolf-Dieter Brill
Hauptstraße 107
66578 Schiffweiler
Telefon: 06821/9998582

 

 

 

Das Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Schiffweiler – Löschbezirk Landsweiler-Reden.


12592007_1104085702943599_862065192_oAdresse:

Prinzstraße 39
66578 Schiffweiler

 

Besonderheiten:

Das Gerätehaus in Landsweiler-Reden, der Feuerwehr Schiffweiler, ist das älteste Gerätehaus in der Gemeinde.

2009 wurden Umbaumaßnahmen in Eigenregie durch den Löschbezirk vorgenommen. Die bestehende Werkstatt und das Bad wurden komplett abgerissen und durch einen Neubau ersetzt. Durch die Brandschutzbedarfsplanung war eine 40 m2 große Atemschutzwerkstatt für die komplette Gemeinde Schiffweiler nötig. Es wurde ein neues Bad mit Duschen, direkt an die damals umgebaute Umkleide, angebaut. Ein neues Küchenlager wurde ebenfalls in den Neubau integriert.

 

Ein Auszug aus der Chronik …
Das Feuerlöschwesen in Landsweiler Reden

Teil I Guido Jung

Feuer, Wasser und Sturm waren von Anbeginn der Menschheit die größte Gefahr für Leib und Leben, später auch für das Eigentum. Deshalb verehrten sie diese Elemente wie Götter. Sie erhofften sich diese Götter, durch Beschwörungen und Opfergaben milde zu stimmen, um damit von den Naturkatastrophen verschont zu bleiben. Bald aber begriffen sie, dass sie versuchen mussten sich zu wehren. Dies war nicht so einfach und sie merkten bald, dass der Einzelne keine Chancen hatte, nur gemeinsam konnten sie etwas erreichen. Sie versuchten gleichzeitig diese Urkräfte für sich zu nutzen. Auch begannen sie mit ersten Sicherheitsvorkehrungen. So reinigten sie das Gelände um eine Feuerstelle. Das Feuer selbst wurde mit Steinen eingezäunt. Brennbare Materialien durften nicht in der Nähe einer Feuerstelle liegen. Bei einem Brand musste die gesamte Dorfgemeinschaft helfend eingreifen.

Julius Cäsar organisierte für die Stadt Rom erste Löschanstalten. Aus den römischen Legionen wurden 7 Kohorten für den Sicherheitsdienst und den Feuerschutz ausgebildet. In jeder Kohorte diente ein Spritzenmeister (siphonarius) und die Wassermannschaften (aquarii). Ohne große technische Hilfen, aber gefestigt durch den militärischen Drill, waren sie eine schlagkräftige Truppe. Einer ihrer größten Vorteile war die römische Wasserleitung, die damals bereits alle Stadtteile erreichte. Diese Sicherheits- und Feuertruppe waren enorm wichtig, da damals noch viel mit offenem Feuer, in den nächtlichen Strassen, gekocht und gepruzzelt wurde.

An einen solchen Feuerschutz war im Gebiet des heutigen Deutschlands noch lange nicht zu denken. Erst um 1278 wird erstmals eine Feuerlöschordnung in Frankfurt am Main erwähnt. […]

Teil II Oberbrandmeister Bernhard Schäfer

[…] Nach einem Jahr im Dienst und 30 Einsätzen und zahlreichen Übungen hat sich das neue TLF bewährt. Im Mai stellt der Löschbezirk seine neue Homepage im Internet online. Hier kann sich jeder über die Arbeit der Wehr informieren. Auch wichtige Informationen werden an die Wehrkameraden durch das Medium Internet weitergegeben. Im Juli wurde der Vorstand des Fördervereins neu gewählt. Carsten Petry bleibt 1. Vorsitzender. Zum ersten Mal bereiten sich zwei Gruppen des Löschbezirks auf die Abnahme des neuen saarländischen Leistungsabzeichens in Bronze vor.

Ein großes Aufgebot an Mannschaft und Gerät bot sich dem Zuschauer bei der Jahresabschlußübung des ABC Zuges auf dem Gelände der Grube Reden. 16 Fahrzeuge und 70 Einsatzkräfte zeigten eine fachgerechte Übung im dichten Nebel. Als Feuerwehr Dauerbaustelle stellte sich in diesem Jahr die Kompostieranlage in Stennweiler heraus. 5 mal musste der Löschbezirk zu Löscharbeiten nach Stennweiler ausrücken. Zu ersten Mal wurde im Herbst 2005 der Suppentag veranstaltet. Das Motto lautete „Ein Jahr ohne Suppe aus der Feldküche, dass geht nun wirklich nicht“ Es wurde ein voller Erfolg. Bereits kurz nach 12 Uhr waren 220 Portionen Erbsensuppe restlos ausverkauft. Eine neue Aufgabe stellt sich den Feuerwehren in dieser Zeit.

Vogelgrippe heißt das Schlagwort in diesem Winter. Der auch für den Menschen gefährliche Virus H5N1 breitet sich in den Wildvogelbeständen aus. In Asien gab es bereits Todesfälle unter der Bevölkerung. In einer Informationsveranstaltung sagten alle Mitglieder des ABC Zuges aus Landsweiler-Reden ihre Mitarbeit in einem Einsatzfall zu. Im Frühjahr 2006 wird die Alarm und Ausrückeordnung überarbeitet. Es wird ein Rüstzug innerhalb der Feuerwehr Schiffweiler aufgestellt. Mit dem RW 1 und dem TLF 16/25 stellt der Löschbezirk Landsweiler einen Teil dieses Zuges. Ein weiterer Teil wird vom Löschbezirk Heiligenwald gestellt. Der Rüstzug rückt zu allen schweren Verkehrsunfällen mit eingeklemmten Personen im gesamten Gemeindegebiet gemeinsam aus.

Die ersten Planungssitzungen zum Kreisfeuerwehrtag und zur 100 Jahr Feier laufen in diesem Jahr an. Am 27.05.2006 präsentierte sich der Löschbezirk Landsweiler-Reden von seiner besten organisatorischen Seite. Der Kreisjugendfeuerwehrtag wurde ohne jegliche Komplikationen durchgeführt. Das Küchenteam bereitete innerhalb kurzer Zeit 300 Portionen Rahmschnitzel zu. Die Ausrüstung imBereich des Atemschutzes und der Selbstrettung für die Wehrleute wird weiter verbessert. […]